‘Nichts kaufen’- Challenge

Ich bin ein echter Challenger. Ich liebe Herausforderungen und mag es immer noch einen oben drauf zu setzen. Nur zum Spaß.

Deshalb habe ich beschlossen, eine “Nichts kaufen”-Challenge zu starten. Das bedeutet: für einen bestimmten Zeitraum keine Neuanschaffungen, mit Ausnahme von “Verbrauchsgütern”, Lebensmitteln und Dingen, die ich aufbenutze (z. B. Toilettenpapier, Shampoo Bar usw.). Aber mit einer kleinen Notiz am Rande: Sollte mein Laptop kaputt gehen – ich brauche ihn jeden Tag für die Arbeit – werde ich mir ein generalüberholtes Modell besorgen. Das Gleiche gilt für mein Telefon. Es steht sowieso eine Kamerareparatur an meinem Handy an, aber der Druck ist im Moment nicht so groß, ich mache kaum Fotos – das machen immer andere.

Das Buch ‘De verborgen impact’ von Babette Porcelijn (ich habe in den letzten Wochen viele Bücher gebraucht über Vinted gekauft) hat mir noch bewusster gemacht, welche gigantischen Auswirkungen jedes Produkt, das wir kaufen, auf die Umwelt hat. Das meiste habe ich zwar schon gebraucht gekauft, aber das will ich im Moment auch nicht, denn seien wir mal ehrlich: Was soll ich mit all dem Zeug anfangen? Ich habe immer noch 80 ungelesene Bücher in meinem Bücherregal (zu meiner Verteidigung: ich habe dieses Jahr bisher mindestens 10 Bücher gelesen, es geht also schnell), die ich noch lesen muss. Bevor ich diese gelesen habe: keine neuen (oder gebrauchten) Bücher. Ich werde aber eine Wunschliste führen – vielleicht.

Ich habe auch 3 Malm-Schubladen voll mit Kleidung, also habe ich auch mehr als genug Kleidung und brauche sie eigentlich nicht. Ich kann nicht sagen, dass ich nichts zum Anziehen habe. Im Gegenteil, vieles davon stelle ich bald auf Vinted (Kleiderkreisel), weil ich wirklich nicht mehr als 10 Oberteile und 5 Hosen in meinem Kleiderschrank haben will, weil ich das einfach nicht brauche.

Durch den Minimalismus fühle ich mich so frei, aber ich habe gemerkt, dass, weil ich den Dingen keinen emotionalen Wert schenke und es leicht ist, sich zu verabschieden, es auch leicht ist, Dinge wieder akkumulieren zu lassen, und das ist etwas, das ich unbedingt lassen möchte. Ich möchte keine Dinge kaufen, wenn es eine Alternative gibt. Angenommen, ein Kochlöffel geht kaputt: Gibt es etwas anderes, mit dem ich rühren kann? Zweifellos! Objekte, die nicht unbedingt ersetzt werden müssen, werden also nicht ersetzt.

Ich werde auch mehr mit dem Fahrrad fahren, heute war ich sogar mit dem Fahrrad einkaufen. Bei trockenem Wetter möchte ich alle Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen, wenn distanztechnisch möglich, wenn ich nicht zu viel tragen muss. Oder zu Fuß. Wenn ich unter Zeitdruck stehe, dann habe ich nicht gut geplant und muss es ein anderes Mal machen. Aber da ich nie wirklich unter Zeitdruck stehe oder in Eile bin, wird das wahrscheinlich nicht oft vorkommen.

Ich werde auch regelmäßig darüber berichten, wie die Dinge laufen. Ich erwarte, dass ich auf diese Weise noch mehr inneren Frieden schaffen kann. Wenn ich wie immer konsumiere, fühle ich mich einfach nur schlecht, und ich hoffe, dass ich das Gefühl loswerden kann. Das bin ich dem Planeten schuldig. Und es ist gut für meine Geldbörse.

Willst du mitmachen? Was erwartest Du von dieser Herausforderung? Was wird es mit Dir machen? Teil’ mir auf jeden Fall Deine Gedanken mit!

Alles Liebe
Stef

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